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Historie

1992: Formel Junior
Neben der Deutschen Kart-Meisterschaft bestreitet Ralf Schumacher 1992 zum ersten Mal ein Rennen in einem Monoposto. Im ADAC-Formel-Junior erreicht er bei seinem Debüt einen sensationellen zweiten Platz. Genau auf dieser Position beendet er auch die Deutsche Kart-Meisterschaft.


1993: Formel Junior und Formel 3
1993 fuhr Ralf Schumacher seine erste komplette Saison in der ADAC-Formel-Junior-Meisterschaft. Ralf bewies auch hier eindeutig sein Talent und krönte den Verlauf der Saison mit einem Vize-Meistertitel. Manager Willi Weber war von Ralfs Leistungen beeindruckt und so fuhr Ralf Schumacher erste Tests und sein erstes Formel 3-Rennen im Team von Willi Weber (WTS).

1994: Deutsche Formel 3-Meisterschaft
Die erste vollständige Formel 3-Saison fuhr Ralf Schumacher 1994 und konnte sich auf Anhieb im sehr starken Fahrerfeld behaupten. Im Endklassement der Deutschen Formel 3-Meisterschaft belegte er Rang drei hinter Champion Jörg Müller und Vize-Meister Alexander Wurz aus Österreich.

1995: Deutsche Formel 3-Meisterschaft
und internationale Erfahrungen 1995 bestritt Ralf Schumacher seine zweite Formel 3-Saison im WTS-Team von Willi Weber. Auf einem Dallara 395-Opel gewann er einen Saisonlauf und wurde Vize-Meister. Seine ersten internationalen Erfahrungen sammelte Ralf Schumacher beim inoffiziellen Formel 3-Weltmeisterschaftslauf in Macau. Sensationell gewann er das Rennen. Kurz darauf wurde Ralf zu Testfahrten in einem Formel 3000-Wagen des LeMans-Teams nach Suzuka in Japan eingeladen. Er erhielt daraufhin einen Vertrag für die japanische Formel 3000-Meisterschaft, auch Formel Nippon genannt.

1996: Japanische Formel 3000-Meisterschaft
In seiner ersten Formel Nippon-Saison gewann Ralf Schumacher einige Rennen und auch gleichzeitig den Titel. Parallel dazu startete er auch in der Japanischen GT-Meisterschaft auf McLaren-BMW, gewann in dieser Serie drei Rennen und wurde Vize-Meister. Ende des Jahres 1996 erhielt Ralf ein Testangebot des McLaren-Formel 1-Teams in Silverstone, danach einen Testvertrag für 1997. Doch Ralf lehnte dieses Angebot ab.

 

1997: Debüt in der Formel 1-Weltmeisterschaft
Ähnlich wie sein Bruder Michael gab auch Ralf Schumacher sein Formel 1-Debüt im Jordan-Team. Sein Teamkollege war der Italiener Giancarlo Fisichella. Bereits im dritten Rennen gelang Ralf der erste Sprung auf das Treppchen: Er wurde Dritter beim Großen Preis von Argentinien. Weitere Platzierungen in den Punkterängen gelangen ihm in Silverstone, beim Heim-Grand-Prix in Hockenheim und beim Großen Preis von Österreich auf dem A1-Ring.

Damit belegte Ralf Schumacher in der Fahrer-WM den elften Gesamtrang. Teamchef Eddie Jordan äußerte sich folgendermaßen: "Ralf Schumacher und Giancarlo Fisichella sind derzeit ohne Zweifel die besten Nachwuchsfahrer in der Formel 1."

1998: Zwei Podestplätze in der zweiten Saison
Im zweiten Formel 1-Jahr fuhr Ralf Schumacher weiterhin im Jordan-Team, allerdings nun an der Seite von Ex-Weltmeister Damon Hill und statt mit Peugeot- nun mit Mugen-Honda-Triebwerken. Für Ralf sollte diese Saison noch erfolgreicher verlaufen, als das Debütjahr 1997. Zweimal stand Ralf 1998 auf dem Treppchen: in Spa-Francorchamps als Zweiter hinter seinem Teamkollegen und in Monza als Dritter. Im Endklassement der Fahrerwertung belegte Ralf Schumacher Rang zehn mit 14 Punkten.

Bemerkenswert: In Spa, beim Jordan-Doppelsieg, wurde Ralf per Stallorder eingebremst, obwohl er schneller war als sein Teamkollege Hill. Daraufhin meinte Ralf Schumacher: "Es war das erste Mal, dass ich einer Stallorder folgen musste. Ich hoffe, es war auch das letzte Mal!".

1999: Wechsel zu Williams
Zur Saison 1999 wechselte Ralf Schumacher von Jordan zum Williams-Team. Dort fuhr er neben dem zweifachen CART-Champion und Formel 1-Rückkehrer Alessandro Zanardi aus Italien. In der Saison 1999 fuhren die Williams noch mit den alten Renault-Motoren, die von der französischen Firma Supertec überarbeitet wurden. Der Saisonauftakt verlief für Ralf Schumacher trotz des alten und nicht ganz so leistungsstarken Motors sehr gut. Er belegte hinter Eddie Irvine, dem Auftaktsieger und dem zweitplazierten Heinz-Harald Frentzen den dritten Rang. Im Jahr 2000 wurde BMW Partner von Williams.

2000: Neuer Partner BMW
Mit neuem BMW V10-Motor und optimierten Stärken des Vorgänger-Chassis in die vierte Formel-1-Saison: Der FW22 bescherte Ralf Schumacher ein überaus erfolgreiches Jahr. Fünfter in der Fahrerwertung, Dritter in der Konstrukteurswertung mit BMW Williams - das war zu Beginn der Saison nicht unbedingt zu erwarten. Drei dritte Plätze (in Melbourne, Spa und Monza), aber auch sechs Ausfälle waren die Hoch- und Tiefpunkte der Millenniumssaison. Eine Schrecksekunde mussten die Fans beim Grand Prix von Monaco überstehen. Auf dem Stadtkurs prallte Ralf in der Ste. Devote-Kurve in die Leitplanke, zog sich aber nur eine Schnittwunde am linken Unterschenkel zu. Ohne größere Trainingspause ging's ins nächste Rennen.

Zuversichtlich blickt Ralf in die Zukunft: Der Vorsprung zu den Top-Teams Ferrari und McLaren-Mercedes soll weiter verringert werden. Einige Experten handeln Ralf sogar schon als zukünftigen Weltmeister. Vielleicht spornt der neue Konkurrent Juan Pablo Montoya, der an Stelle von Jenson Button ins BMW Williams-Team rückt, "Schumi II" zu neuen Höchstleistungen an?

2001: Erster Grand-Prix-Sieg
Ralf Schumacher startete mit einem komplett neuen Motor, dem P80, einem neuen Chassis, dem FW23, einem neuen Teamkollegen und dem neuen Reifenpartner Michelin in die Saison 2001. Beste Voraussetzungen also, um die beiden Topteams Ferrari und McLaren-Mercedes etwas zu ärgern. Zu Saisonbeginn machten jedoch Auffahrunfälle Ralf bei der Jagd auf Grand-Prix-Siege einen Strich durch die Rechnung. In Imola rollte er, genau wie Juan Pablo Montoya, im freien Training mit der Aufschrift "Keep your Distance" am Heckflügel aus der Box. Und tatsächlich: Die Unfallserie mit der Aufforderung zum Abstand halten, endete - und zwar mit einem Paukenschlag.

In seinem 70. Grand Prix war es nämlich soweit: Ralf Schumacher errang seinen ersten Formel-1-Sieg und trat damit endgültig aus dem Schatten seines älteren Bruders. Am 15. April in Imola hatte er beim Start beide McLaren ausbeschleunigt, war in Führung gegangen und hatte souverän gewonnen. Eine reife Leistung. In seiner bisher erfolgreichsten Formel-1-Saison siegte er nach Imola auch noch in Montreal und in Hockenheim. In Magny-Cours erzielte er an seinem 26. Geburtstag die erste Pole Position in der Karriere der Partnerschaft des BMW WilliamsF1 Teams. Ralf schlug seinen Bruder um eine Hundertstel­sekunde. Auch fünf Rundenrekorde gehören zu seiner Saisonbilanz. Doch zunächst brachten Spanien, Österreich und Monaco Ausfälle für Ralf:

Beim GP von Belgien machte Ralf vor allem mit einem kuriosen Zwischenfall auf sich aufmerksam. Als sich das Fahrerfeld auf den Weg zur dritten(!) Einführungsrunde machte, stand Ralfs Auto aufgebockt in der ersten Startreihe. Aber Ralf wurde nicht etwa vergessen. Wegen einer Beschädigung musste der Heckflügel ausgetauscht werden. Und diese Arbeit wurde nicht rechtzeitig abgeschlossen. Die Alternative wäre gewesen, trotz des Kommandos, die Startaufstellung zu räumen, weiterzuarbeiten, die Sicherheit der Mechaniker zu gefährden und eine Zeitstrafe hinzunehmen. Ralf wurde in Belgien schließlich noch Siebter.

Nach der Halbzeit lief es insgesamt nicht so rund für Ralf. Selbstkritisch gesteht er ein nicht immer das Beste aus meinen Möglichkeiten gemacht zu haben. Das Eingeständnis ist gleichermaßen eine Kampfansage für 2002. "Das Team ist soweit, an der Spitze kämpfen zu können, also müssen wir das auch umsetzen."

Das Jahr 2002

Die dritte Saison in britisch-bayerischer Partnerschaft ging Ralf fast übermütig an: Dass die Saison gleich mit einem spektakulären Crash beginnt, kann ihn nicht stoppen. Schwerer Unfall mit Barrichello? Wurscht, weitertesten, weiterarbeiten – das Team ist dran! Malaysia, Sieg - geht doch! Brasilien - auch vom neuen Ferrari lässt sich BMW-Williams nicht schocken. Da geht was!

Und dann der Hammer: Von einem Tag auf den anderen zaubert Ferrari eine Überlegenheit auf die Strecke, die die Konkurrenz fast lähmt. Innerhalb von 300 Imola-Kilometern ist der Traum von der Weltmeisterschaft wie weggeblasen. Ralf wird zwar Dritter, aber sein Bruder Michael und Rubens Barrichello gewinnen mit fast meilenweitem Vorsprung.

Nach der ernüchternden Vorstellung von Imola hatte Ralf kurz die Konzentration verloren: Ein Fahrfehler in Barcelona ruiniert das Auto, an der Box sind die richtigen Reifen nicht da. In Montreal streikt die Tankanlage, das Gleiche passiert in Silverstone.

Hockenheim war auch so ein Rennen: Alles paletti, relativ knapp hinter Michael auf Platz 2, dann kommt vier Runden vor Schluss über Boxenfunk der Befehl, noch einmal in die Box zu kommen. Luft musste in die pneumatische Ventilsteuerung nachgefüllt werden, sonst wär's zu einem Motorschaden gekommen. In Spa beim Losfahren nach einem Boxenstopp einen Bedienungsfehler gemacht, in Monza gibt der Motor seinen Geist auf, in Indy schießen Juan Pablo und Ralf sich gegenseitig ab. Und in Suzuka verendet der Motor ein paar Runden vor Schluss auf dem Weg aufs Podium.

Aber um mit positiven Aspekten den Rückblick 2002 zu beenden: Ralf verzeichnete zwei weitere Podiumsplätze in Monaco und Ungarn als Dritter. Und dann gab's noch einen ganz besonderen Tag: Es war der 7. September, die kirchliche Hochzeit mit Cora in Maria Plain! In diesem Sinne ist 2002 eigentlich nicht zu toppen.

Das Jahr 2003

Weltmeister – wie gerne hätte Ralf seinen Traum in der Saison 2003 erfüllt. Noch nie war es für ihn so leicht, den Titel zu holen! Er war knapp dran, und hat’s dann doch nicht geschafft – aus den verschiedensten Gründen. Die Saison war turbulent und aufwühlend, himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt.

Zwei Läufe vor Saisonende hatte das Team noch Chancen auf den Titel, Ralf allerdings nicht mehr. Beim Finale in Japan sorgten dann aber Wetterkapriolen im Qualifying dafür, dass Ralf nicht verhindern konnte, dass der Konstrukteurspokal anderweitig verliehen wurde. Allerdings: Zum Saisonauftakt hätte niemand geglaubt, dass BMW-Williams auf so hohem Niveau klagen würde. Mit 144 Punkten übertraf das Team deutlich das Vorjahresergebnis – 2002 hatten 92 WM-Zähler ebenfalls für den zweiten Rang in der Weltmeisterschaft der Konstrukteure gereicht.

Bei der Präsentation am 31. Januar löste der FW25 Begeisterung aus. Er war eindeutig keine Weiterentwicklung seiner Vorgänger, er war eine innovative Neukonstruktion. Trotz enttäuschender Testergebnisse – der Motor von BMW war sensationell wie immer, doch aerodynamischer und mechanischer Grip waren zum Vergessen - blieb der Glaube an das neue Konzept ungebrochen. Und das Durchhaltevermögen zahlte sich aus. Mit großem Einsatz wurde der FW25 zu einem Siegerauto weiterentwickelt.

Beim siebten Grand Prix des Jahres war der Wagen unschlagbar: Ralf eroberte in Monaco die Pole Position, fiel im Rennen aber auf den vierten Rang zurück, während sein Teamkollege Juan Pablo Montoya das prestigeträchtige Rennen gewann. Der Knoten war geplatzt – es folgten erstklassige Grands Prix. In Kanada war nur Michael Schumacher schneller als Ralf, auf dem Nürburgring und in Magny-Cours stand er dann ganz oben auf dem Treppchen.

Dann die Trendwende: Ab Silverstone lief alles gegen Ralf. Platz 9 wegen eines zusätzlichen Boxenstopps. Im elften Rennen zum ersten Mal nicht in den Punkten – irgendwann musste die Serie wohl reißen. Dem Startunfall in Hockenheim folgte eine Geldstrafe, in Ungarn erreichte Ralf nach fulminanter Aufholjagd Platz vier - aus dem WM-Kampf war Ralf dennoch endgültig raus -, der Startverzicht nach Testunfall in Monza und dann das Pech in Übersee – es reichte auch 2003 für keinen Titel.

Das Jahr 2004

Nach dem knapp verpassten Konstrukteurstitel im Jahr 2003 waren die Erwartungen bei BMW-Williams in der darauf folgenden Saison groß. Die Weiß-Blauen wollten Ferrari nicht nur auf den Fersen bleiben, sondern deren Dominanz endgültig beenden. Doch daraus wurde leider nichts. BMW-Williams schloss den Titelkampf mit ganzen 88 Punkten auf dem enttäuschenden vierten Platz ab, Juan Pablo Montoya und Ralf mussten sich mit den Plätzen fünf und neun in der Fahrerwertung zufrieden geben.

Dabei hatte das Jahr so viel versprechend begonnen. Der neue FW26 überraschte die Öffentlichkeit zunächst bei seiner Präsentation durch sein ungewöhnliches Aussehen und später bei den ersten Testfahrten in Jerez und Barcelona mit Bestzeiten. Mit dem wegen seiner auffällig breiten Frontpartie von der Presse 'Hammerhai' getauften Boliden schien es endlich möglich, Branchenprimus Ferrari Paroli zu bieten. Schon nach dem ersten Rennen war diese Euphorie verflogen. In Australien musste sich BMW-Williams nicht nur den Roten sondern auch noch Renault geschlagen geben. Da saß der Frust tief.

Für Ralf war es der Beginn einer katastrophenreichen ersten Saisonhälfte. Dreimal sah Ralf die Zielflagge nicht, seine Platzierungen pendelten zwischen Platz vier und Platz sieben, in Kanada wurde er gar wegen einer regelwidrigen Bremsbelüftung an seinem Boliden disqualifiziert, nachdem er zuvor den zweiten Platz eingefahren hatte. Nach seinem schweren Unfall in Indianapolis, bei dem sich Ralf zwei Wirbel brach, war die Saison endgültig gelaufen. Drei Monate musste er pausieren.

In der Zeit wurde es aber ganz und gar nicht still um Ralf – Anfang Juli sorgte die Meldung über seinen Wechsel zu Toyota für Schlagzeilen. Ralfs Tage bei BMW-Williams waren also gezählt. Als seine Verletzung auskuriert war, wollte Ralf sich in den drei verbleibenden Rennen mit Punkten bei seinem Team, für das er sechs Jahre fuhr, bedanken. 12 Zähler steuerte Ralf immerhin noch bei, in Japan gelang ihm mit Platz zwei sein bestes Saisonergebnis - ein versöhnliches Ende einer überaus schwierigen Saison. Eigentlich kann es nur besser werden. Die nächste Herausforderung beim neuen Rennstall steht jedenfalls bereit.


 

Das Jahr 2005

Fuer 2005 hat Ralf sich eines neues Projekt vorgenommen. Toyota heisst sein neuer Rennstall fuer den er die naechsten Jahre fahren wird. Toyota war zu dem Zeitpunkt das juengste Team in der Formel 1 und hatte grosse Ambitionen.

Die Saison fing an in Melbourne im Maerz und brachte keinen guten Start mit sich. Ralf fuhr mit einem losen Gurt und musste einen Extrastop einlegen, der ihn auf Platz 12 zurueckwarf. Malaysien sah Ralf als 5. ins Rennen starten und als 5. sah er auch die Zielflagge, seine ersten Punkte fuer das neue Team. Mit Bahrain folgte ein weiteres starkes Rennen das Ralf als 4. abschloss. Beim Rennen darauf in San Marino kam Ralf nicht in die Punkte. Mit Platz 9 verpasste er die Punkte um eine Position. Barcelona sah Ralf mit Platz 3 in der Quali sein bis dato bestes Ergebniss im Zeitfahren erreichen. Im Rennen musste er sich hinter Jarno mit Platz 4 zufriedengeben.

Monaco war moeglicherweise Ralf's bestes Rennen der Saison. Mit einer Zeitstrafe, einem Startplatz als Letzter und einer fullminanten Aufholjagd war es ein sehr ereignisreiches Rennwochenende, das er mit Platz 6 beeindruckend hinter sich brachte!

Am Nuerburgring unterlief Ralf einer seiner sehr wenigen Fahrfehler und er konnte das Rennen leider nicht zu Ende bringen. In Canada wurde er wegen einer zweifelhaften Sportentscheidung der Rennkommissare nur 6. mit einer Runde Rueckstand. USA war auch in diesem Jahr kein angenehmes Rennen. Ralf hatte ein "Deja Vue" mit der Betonmauer des Indianapolis Speedway, als er im 2. Jahr in Folge einen erschreckenden Unfall hatte und den Rest des Wochenendes als Zuschauer daheim in Salzburg verbrachte. In Frankreich aenderte sich das Geschehniss und Ralf kam wieder ein Mal in die Punkte auf Platz 7. In England und am Hockenheim brachten 2 Punktplatzierungen gute Stimmung fuer den Rest der Saison, als er als 8. und 6. respektive die Zielflagge sah. In Ungarn war es dann soweit. Ralf qualifizierte sich als 5. und ging mit einer starken Strategie ins Rennen, das er mit einem Podium als 3. zu Ende fuhr. Der Knoten war geplatzt und weitere Podiumsplaetze waren nun das Ziel der Saison. In der Tuerkei kamen technnische Probleme in die Quere und Ralf war mit einer Runde Abstand abgeschlagen auf dem 12. Platz ins Ziel gekommen. Die letzten Rennen in Europa schloss Ralf in Monza und Spa mit Platz und 6 und Platz 7 respektive in den Punkten ab.

Brasilien war ein sehr anstrengendes Rennen dass einen Punkt mit sich brachte, bevor Ralf sich mit seinem Trupp nach Japan und China aufmachte, wo er sensationelle Resultate fuer sich und das Team einfuhr. In Japan waren alle Gluecksengel auf Ralf's Seite, als die Quali in teils trockenen und teils nassen Verhaeltnissen ausgetragen wurde. Endlich wurde Ralf's harte Arbeit waehrend der Saison belohnt und er konnte vor "heimischen" Publikum seine erste Pole fuer das japanische Toyota Team erkaempfen. Das Rennen war von Unfaellen gepraegt die das Safety Car in Einsatz brachte, was widerum Ralf Strategie zerstoerte und er sich mit Platz 8 und dem letzten zu vergebenen Punkt zufriedengeben musste. Nun kam China und Ralf fuhr ein fehlerfreies Wochenende das er mit seinem 2. Podium auf Platz 3 abschloss.

Ein starkes Ende fuer die laengste Saison der Geschichte der Formel 1. Ralf schloss die Saison mit Platz 6 in der Fahrergesammtwertung ab. Sein Kollege Jarno Trulli reihte sich einen Platz hinter ihm ein auf Platz 7, was das Team auf Platz 4 der Konstrukteurswertung nach vorne brachte.

Quelle: Ralf-Schumacher.de